• silvia778

Ernährung...

Aktualisiert: 22. Okt.

Tja immer das leidliche Thema, Trockenfutter oder Dose, selber kochen oder roh,...


Sicher ist: ein artgerechtes Futter braucht keine synthetischen Zusätze.


Nach langem rescherschieren was für meine Hunde das richtige Futter ist, bin ich immer wieder auf BARF gestoßen. Ein Tagesseminar bei Dr. Jutta Ziegler hat mich dann restlos überzeugt, das der Einsatz von Fertigfuttermitteln (insbesondere Trockenfuttter) für mich nicht in Frage kommt denn z.B. "alle Diätfuttermittel die in Tierarztpraxen verkauft werden, kommen von großen Konzernen und diese verwenden ausschließlich Schlachtabfälle Kategorie 3!!! Das sind zwar auch Schlachtabfälle wie Innerein, Herz, Milz usw die eben nicht verkauft werden können, aber leider darunter sind u.a. auch Klauen, Federn Hörner, also z. Teil minderwertiges Material, und weil billig daher besonders hoher Anteil".

(aus Buch "Rohkäppchen und der zahnlose Wolf" Dr. J. Ziegler)


Was ist eigentlich "BARF"


Bevor die industriell hergestellten Fertignahrung f. Hund und Katz unsere Supermärkte füllte, wurden sie von Abfällen ernährt die der Mensch übrig ließ oder sie suchten sich selbst Nahrung in der freien Natur.


Die deutsche Version von B.A.R.F. "Biologisch Artgerechtes Rohes Futter" stammt von Swanie Simon.


Wir brauchen keine komplizierten Rechnungen erstellen:

Es wird lediglich versucht die Beutetiere die Hund und Katz in der Natur fangen und fressen so gut wie möglich nachzubauen.

Eine richtige Barfmahlzeit richtet sich in ihrer Zusammensetzung lediglich nach dem Beutetier. Nur wenn aus irgendwelchen Gründen kein Knochen gefüttert werden darf, müssen Zusätze zugeführt werden.


Die Vorteile des BARFENS:

  • Rohes ist nicht "tot", alle Makro- und Mikronährstoffe sind enthalten

  • Darmbakterion fühlen sich wohl

  • Keine chemischen Zusätze

  • Kotmengen sind bedeutend kleiner und riechen auch weniger

  • Zahnstein ade, gesünderes Gebiss

  • Vitaleres Tier

  • keine schlechten Ausdünstungen

  • Weniger Darmparasiten

  • Die Gefahr der Magendrehung ist geringer

  • Fressen macht auf einmal SPAß


Also bitte Finger weg vom Industriecocktail Fertigfutter!


Denn Geschmacksverstärker wie Zucker, Karamell, Inulin und Glutamat, Antioxidantien und Konservierungsstoffe, synthetisches Vit. C und E werden fast immer eingesetzt. Hinter der Bezeichnung Konservierungsmittel versteckt sich oft Ethoxiquin, es ist das stärkste und billigste Antioxydans, und wird deswegen bevorzugt verwendet.

Farbstoffe, Verdickungs-Geliermittel, Rohfett, Rohasche, Rohfaser können die Verdaulichkeit der Proteine vermindern.


Buchempfehlung: Artgerechte Fütterung verstehen und anwenden von

Dr. med. vet. Jutta Ziegler






Mahlzeit...







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